„Das Erbe des Burggrafen“ sorgte für jubelnden Applaus

Dezember 15, 2010

Brodenbach. Gleich sieben Mal mussten sie sich vor ihrem begeisterten Publikum verbeugen, die Schauspieler von der Ehrenburg. Das Menütheaterstück „Das Erbe des Burggrafen“ mit seinen urkomischen und bizarren Figuren schaffte es am Samstag einmal mehr, mittelalterlich bedrückende Spannung herauf zu beschwören und trotzdem beinahe minütlich für Lacher zu sorgen. Viele der rund 75 Zuschauer brachten sich – angeleitet durch den ermittelnden Franziskanermönch Georg – tatkräftig bei der Überführung des Mörders ein.

Die Geschichte um die wohlhabende Erbin der Burg packte die etwa 25- bis 70- jährigen Gäste auch dank des überzeugenden Schauspiels.

Eingerahmt von viergängigem Menü, Live-Musik und Ritterkampf an der Festtafel wurde das finstere aber sinnliche Mittelalter geschmackvoll und hintergründig herauf beschworen. Schon vor dem Stück sah sich das vom Wald her einzeln eintreffende Publikum stilecht im verschneiten Burghof empfangen.

Eine bucklige Magd öffnete leise schimpfend das Tor und machte sogleich düster wirkende Anspielungen über dräuendes Unglück und schreckliche Zeiten, die nun anbrechen würden. Eh man sich versah, war man Teil der Geschichte. Anlass für die Versammlung der eigentlich neuzeitlichen, hier aber schnell veradelten Gäste ist die Verteilung des burggräflichen Nachlasses. Burggraf Heinrich ist in der Schlacht gefallen und niemand weiß, wie sein Erbe genau verteilt wird. Diese Informationen waren den meisten bereits vor dem Stück von der Webseite des Mittelalterkrimis bekannt.

Im Folgenden wurden die Gäste vom Herrschaftstisch am Ende der großen Tafel im Rittersaal begrüßt. Dank der Hinweise des kauzigen Kölner Kaufmanns Helmbrecht von Nippes wusste jeder schnell, dass man selbst auch an der „Tafel der Erbschleicher“ Platz genommen hatte.

Jegliche Verwicklungen des Publikums fanden in diesem Stück dezent und geschmackvoll statt. Wer es nicht provozierte, wurde nicht vorgeführt. Wer es hingegen etwas interaktiver mochte, wurde besonders von dem schlagfertigen Darsteller Karl Großer alias Helmbrecht mit Witz und Kontra ins Zentrum der Aufmerksamkeit gezogen. Der Mörder ward schließlich gefunden, das Erbe indes noch nicht verteilt. So machte der Stückautor und Darsteller des „Bruder Georg“ Harald Peinzke nach den zahlreichen Vorhängen auf die Fortsetzung der Geschichte im Herbst des nächsten Jahres aufmerksam: „Das schwarze Amulett“ wird am 11.11.2011 auf der Ehrenburg uraufgeführt.

Noch eine gute Stunde verweilten die meisten „Erbschleicher“ bei Wein und Kaffee im Rittersaal. Auf dem Weg in die verschneite Nacht hinaus verewigten sich einige im ledernen Gästebuch mit Sätzen wie „Wir kommen auf jeden Fall wieder.“ oder „Helmbrecht, you are the best!“

Viele nutzten die Möglichkeit, Weihnachts-Gutscheine für die nächsten Vorstellungen zu erstehen oder diverse Ehrenburger Liköre und Brände zu verkosten, den die Darstellerin der Witwe nach dem Stück selbst kredenzte.

 

Karten für „Das Erbe des Burggrafen“ sind noch für den 21. Januar, den 18. und 19. Februar sowie den 18. und 19. März 2011 über www.mittelalterkrimi.de zu buchen.

Drei Geschenkideen: Gutscheine zum Weihnachtsfest

Dezember 1, 2010

Erlauben Sie uns, Sie auf das Gutscheinprogramm der Ehrenburg aufmerksam zu machen, denn – um mit Veronika Poth zu sprechen – der Heilige Abend kommt schneller, als wie man denkt! Vom exklusiven mittelalterlichen Dinner-Krimi „Das Erbe des Burggrafen“ (der von Januar bis März 2011 noch sechs Mal aufgeführt wird) über unsere beliebte „Höfische Tafeley“ (von April bis Oktober je einmal im Monat zu erleben) bis zu einer „Nacht im Mittelalter“ (sprich einer Übernachtung in unseren Kemenaten für zwei Personen mit leckerem Vier-Gang-Menü in der Wächterstube) bieten wir Ihnen eine vielfältige Auswahl von garantiert freudigen Überraschungen für Ihre Lieben….

Preise und weitere Informationen zum Gutscheinprogramm auf unserer Homepage.

Harfenkonzert: Nebel, Mond und Zauberklänge

November 3, 2010

Mittwoch, 17.11.2010, 19.00 Uhr

Auf seiner keltischen Harfe träumt Jonny Robels das Publikum zurück in die Kindheit. Seine phantasievollen Eigenkompositionen und Interpretationen traditioneller Stücke aus dem keltischen Kulturraum werden zur Reise in die Traumwelt kindlicher Wahrnehmung.

Jonny Robels ist ein Künstler, der mit seinen selbst erbauten Instrumenten auf magischer Ebene zu verschmelzen scheint.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr freuen wir uns, ihn noch einmal präsentieren zu dürfen. In der Pause werden wie gewohnt kleine Köstlichkeiten aus der Burgküche angeboten.

Mehr zu Jonny Robels unter www.jonny-robels.de

Geisterfest auf Ehrenburg

Oktober 13, 2010

Zu seinem traditionellen Spukjubiläum hinkt die Ehrenburger Geisterfamilie derer von Gruselstein zahnlos und erwartungsfroh in den von Urahnin „Oma Gurgula“ und kiloweise Spinnweben dominierten Burghof.

Wie alle 100 Jahre unterwerfen sich die gepeinigten Verwandten ihrer gestrengen Fuchtel und beweisen sich – wie im Übrigen auch alle scheußlichen Gäste – in einem düster-spaßigen Geister-Spielparcours.
Überdies gibt es abermals zauberhaftes Puppenspiel und phantastische Geschichten “Vom kleinen Volke”.

Mehr zu Vom kleinen Volke unter www.vom-kleinen-volke.de

Zeit der Lustbarkeit: 4. Ehrenburger Gauklertage

September 29, 2010

Ein schmackhaftes Vier-Gang-Menü, gleichsam ungestüme wie zarte Klänge vom Instrumentarium der „Roten Füchsin“, dazu atemberaubende Artistik der Sonderklasse: das sind die Zutaten der phantastischen Gauklerrevue „Nacht der Gaukler“ am Freitag, 1. Oktober ab 19 Uhr. Der 13-jährige Gaukler Philippus wirft Bälle und Schwerter, Becher und Fackeln derart kunstvoll in die Luft, als ob er so schon auf die Welt gekommen wäre.

Am Samstag und Sonntag, dem 2. und 3. Oktober zwischen 11 und 18 Uhr tritt zudem der bayrische Ausnahmejongleur Jolandolo von Birkenschwamm im Gauklerwettstreit gegen den kindlichen Artisten an. Leidenschaftlich balanciert dieser auf dem schmalen Grat zwischen perfekter Artistik und dreister Scharlatanerie – ein Muss für die Freunde schräger Komik!

Restkarten für die Gauklernacht zum Preis von 69 € kann man noch hier bekommen.

Abschiedskonzert der Mittelalter-Komödianten Pill und Pankratz

September 8, 2010

Ein letztes Mal

Auf der Ehrenburg bei Brodenbach feierten die beiden musikalischen Schauspieler im Oktober 2001 ihren ersten Auftritt. Nun erschallt nach einer neunjährigen Karriere in ganz Deutschland auch das letzte „Fallala…“ auf dem Ehrenberge. Unzählige Auftritte auf Mittelaltermärkten und privaten Feiern in ganz Deutschland und Teilen Österreichs und Italiens brachte ihre Kunst den beiden unverschämt verspielten Gauklern ein. Ihre „Wahrheit über den Hergang der Historie“ zieht mit ihren unglaublichen Aufdeckungen Alt und Jung in ihren Bann: da erfährt man, wie Pill und Pankratz einstmals Hannibals zoologische Probleme bei der Überquerung der Alpen gelöst haben oder warum die weltberühmte Mona Lisa so geheimnisvoll lächelt. Viele berühmte Gestalten mehr aus dem Kanon der Allgemeinbildung tauchen in dem erzählerischen Gesang auf und erfüllen in frechem Ton scheinbar unbeabsichtigt ein humanistisches Bildungsideal. Anders, aber genauso komisch ist auch das launige Szenenspiel um zwei Liebende und ihre Verbündete, „Die Nachtigall“. Von dezenten Doppeldeutigkeiten bis zu unbekümmerter Direktheit spannen Pill und Pankratz den Bogen mit ihrer Wortakrobatik – ein Genuss für Sprach- und Rhythmusliebhaber.

Ein witziges Detail ihres Programmes sind die bizarren „Mönchsreiter“. Da schlüpfen beide in die Rollen von gleich vier Figuren. Ihre Oberkörper stellen schrullige Zwerge mit Reisigbesen und komischen Kopfbedeckungen dar, während die Unterkörper in den raumgreifenden Kutten zweier Bettelmönche stecken. Eine optischeTäuschung: man hat den Eindruck, die Zwerge würden tatsächlich die Mönche am Zügel lenken. „Bruder Ingobert“ und „Bruder Inkontinenz“ haben Pill und Pankratz ihre Reitwesen genannt. Diese Ode an die zuweilen schrillen Fantasywelten der Mittelalterszene ist allemal einen Hingucker wert. Ihren unschlagbaren Charme wussten neun Jahre lang nicht nur Kollegen der Szene zu schätzen, die gar eigene Musikstücke und Hörspiele („Der Ohrwurm“) über die Figuren Pill und Pankratz dichteten.

Viele große und kleine Veranstalter versuchten die beiden zu engagieren – oftmals wegen zu vieler Anfragen ein vergebliches Unterfangen. Jedes Wochenende standen sie im Dienste der Komik von Flensburg bis München auf mittelalterlichen Bühnen und zauberten alles von zartem Lächeln bis zu schallendem Gelächter auf die Gesichter. Doch kreative Geister wie Torsten Schördling und Harald Peinzke sind rastlos. Auf dem Weg zu neuen künstlerischen Inspirationen trennen sich nun zum Leidwesen ihrer vielen Fans aus ganz Deutschland ihre Wege. Ein letztes Mal sind sie am Freitag, dem 24. September ab 19 Uhr auf der Ehrenburg zu genießen – sie, deren Qualitäten von manch älterem Besucher bereits mit denen von „Insterburg und Co.“ verglichen wurden, deren Programm – wie die Presse einmal schrieb – „eine absolut abgedrehte Mischung aus Song, Instrumentalspiel, Klamotte, Sketch und Pantomime“ darstellt.

Zum Konzert sind leckere Spezereien aus der Burgküche der Ehrenburg zu genießen. Karten reservieren kann man auf www.ehrenburg.de oder unter der Telefonnummer 02605 3077.

Ehrenburg News August 2010

August 18, 2010

Schwarzdrossel & Lumpenmichel – Um guter Kurzweil willen

Fröhliche Klänge mit „Ranunculus“, schwungvolle Rhythmen mit „Filia Irata“, vergnügliches Spiel mit „Kurtzweyl“ – auch der diesjährige „Ehrenburger Sommer“ bot bislang eine bunte musikalische Vielfalt. Bis Ende August öffnen sich noch dreimal die Pforten zum Burgfest: am 15.08. erscheinen im Gefolge der Amsel von Nydeggen neuerlich die Spielfrauen von „Filia Irata“, am 22.08. spielt in Dreierbesetzung das Burgensemble „Troubadour“, zum Beschluss am 29.08. erwarten Lumpenmichel und Grinsegreis von „Spectaculatius“ schließlich die großen und kleinen Festbesucher. Und auch das abenteuerliche Spiel um den „Grünen Ritter“ und seinen mysteriösen Schatz wird Heranwachsende wie „Gereifte“ noch dreimal vor ungewöhnliche Herausforderungen stellen…
Unsere Sonntagsprogramme im September und Oktober finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Gaumenschmaus & Ohrenschmaus – Tafeley mit „Troubadour“

Abermals gilt es, Platz an der Tafel der Ehrenburger Ritter zu nehmen! Bei der „Höfischen Tafeley“ am kommenden Freitag, dem 20.08. genießen Sie zum Teilnehmerpreis von 69 Euro nicht nur ein exquisites Vier-Gang-Menü mit höfischer Musik und angemessenem Tafelzeremoniell der Burgspielleute von „Troubadour“. Unser sommerliches Menütheater umfasst handverlesene Erzählungen von Fürsten und Rittern, feisten Pfaffen und schlauen Bauern, delikate Episoden von Hoher und Niederer Minne und zur körperlichen Erquickung höfischen Schreittanz sowie eine nächtliche Burgerkundung im Fackelschein! Zu kurzfristig? – Kein Problem: Am Freitag, dem 10.09. lädt die Ehrenburg noch einmal zu dieser kultivierten Art des Rittermahles – dann allerdings letztmalig in diesem Jahr…
Sie möchten wissen, was von November bis März geschieht? www.mittelalterkrimi.de

Pill & Pankratz – Weil es Euch gefiel

Im Oktober 2001 hatten sie auf der Ehrenburg ihren ersten Auftritt, nun erschallt nach neun prallen Jahren auch das letzte „Fallala…“ auf dem Ehrenberg. Nach unzähligen Auftritten auf Mittelaltermärkten und privaten Feiern in ganz Deutschland und Teilen Österreichs und Italiens präsentieren Torsten Schördling und Harald Peinzke am 24.09. ab 19 Uhr noch einmal ihre Klassiker – von der „Wahrheit über den Hergang der Historie“ bis zum schrill-komischen Szenenspiel um zwei Liebende und ihre Verbündete, „Die Nachtigall“. Genießen Sie ein letztes Mal – wie die Presse einmal schrieb – „eine absolut abgedrehte Mischung aus Song, Instrumentalspiel, Klamotte, Sketch und Pantomime“!

 In der Pause werden kleine Köstlichkeiten aus der Burgküche angeboten; der „Brückenzoll“ beträgt 12 Euro.
Wer nicht dabei sein kann, mag seine Kondolenzen oder Freudenschreie unter www.lustbarkeit.de hinterlassen.

Kontakt und weitere Informationen
Ehrenburg
D-56332 Brodenbach/Mosel
Tel: 02605-3077
kontakt@ehrenburg.de

Die höfische Tafeley am 18.06.2010 auf der Ehrenburg

Juni 9, 2010

Nehmen Sie Platz an der Tafel der Ehrenburger Ritter! Bei der einmal im Monat stattfindenden „Höfischen Tafeley“ der Ehrenburg genießen Sie zum Teilnehmerpreis von 69 Euro ein exquisites Vier-Gang-Menü nach alter Rezeptur, serviert und zelebriert im harmonischen Zusammenklang mit höfischer Musik und angemessenem Tafelzeremoniell. Das illustre Rahmenprogramm umfasst handverlesene Erzählungen von Fürsten und Rittern, feisten Pfaffen und schlauen Bauern, es gesellen sich hinzu delikate Episoden von Hoher und Niederer Minne und zur körperlichen Erquickung höfischer Schreittanz und eine nächtliche Burgerkundung im Fackelschein. Erleben Sie die kultivierte Art des Rittermahls – am Freitag, dem 18. Juni 2010.

Die Ehrenburg präsentiert: “SOPRA” – das Debüt von ConFilius

Mai 26, 2010

ConFilius___Sopr_4c1802374836bCD Debüt – Kleine Paradiese in Lied und Wort

Das Duo “ConFilius” – namentlich die Rote Füchsin von “Filia Irata” und ihr Sohn Philippus - bringt gemeinsam zu Gehör, was das nördliche und östliche Europa vergangener Jahrhunderte an mehrstimmigem Liedgut offenbarte. Zu hören sind 9 traditionelle Lieder aus Skandinavien und dem Balkan. Im Vordergrund der CD-Produktion steht Philippus’ bezaubernde Stimme, die es festzuhalten galt, bevor er in den Stimmbruch kommt.

Die CD wurde mit der lieben Unterstützung von folgenden Gastmusikern produziert:

Michael Rhein, Harald Peinzke, Jonny Robels, Achim Weiler, Vincent Sorg, Jutta Weber-Karn und Amsel Prinz

Produktion: Cornelia Fuchs, Philipp Aaron Fuchs

Recording/Mix: Achim Weiler, Koblenz

Mastering: Vincent Sorg, Principal Studios

Die CD ist auf der Ehrenburg, im Filia Irata Shop oder auch über Luscinia Obscura erhalten.

Mittelalterliche Tafeleyen 2010 auf der Ehrenburg an der Mosel

April 7, 2010

Exquisites Vier-Gang-Menü, Musik aus uralter Zeit, Spiel, Tanz und Burgerkundung im Fackelschein:

Nehmt Platz an der Tafel der Ritter von Ehrenberg!

Neben vier opulenten Trachten erwarten Euch ausgesuchte Spezialitäten vom mittelalterlichen Spielmann an historischem Instrument, handverlesene Erzählungen von Fürsten und Rittern, feisten Pfaffen und schlauen Bauern.

Episoden von Hoher und Niederer Minne fehlen nicht und zur körperlichen Erquickung wird zum höfischen Schreittanz und einer nächtlichen Burgerkundung im Fackelschein aufgerufen!

Weitere Infos und Buchung unter http://www.ehrenburg.de


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