Mord auf der Ehrenburg

November 30, 2011

 

 

Exklusives Menütheater ist nur eine Attraktion im Dezember

 

 

Das schwarze Amulett

 

Die Vorstellungen des neuen mittelalterlichen Dinnerkrimis auf der Ehrenburg an der Mosel gehen sich laut Geschäftsführer Harald Peinzke gut an. Mit rund 70 Besuchern im rustikal eingedeckten Rittersaal finde sich genau der richtige Rahmen für das drohende Unheil in dem phantasievoll gestrickten Fünf-Akter. Bestgelaunt und vergnügungswillig empfingen die Zuschauer denn bereits vier Mal den munter musizierenden Spielmann und die anderen historischen Figuren. Die vor 700 Jahren spielende Geschichte rund um Geld, Macht und Liebe serviert dem sich stets einbringenden Publikum gleich im zweiten Akt die erste Leiche. Mit einem raffinierten Trick inszeniert konfrontiert das Darstellerteam die Theatergäste mit der dahinscheidenden Figur. Fortan stellt sich natürlich die Frage, wer den Mord begangen hat. Bevor man die Auflösung im fünften Akt erleben darf, speist man sich müßiggehend durch Wildessenz mit Gemüse, Feldsalat an süßsaurem Dressing, krosse Entenbrust in Orangensoße und köstliches Mandelmousse mit Biskuitküchlein.

 

Weitere Aufführungen sind am 9. und 10. sowie am 16. und 17. Dezember, Karten kosten 69 Euro.

 

 

Sternenzeit

 

Ganz ohne Eintrittsgeld öffnet sich das Tor der Ehrenburg, wenn an diesem Sonntag, dem 4. Dezember, die „Sternenzeit“ mit Chorgesang, Handwerk zum Mitmachen, Spiel und
Wettstreit sowie kräftigem Eintopf und heißem Punsch am offenen Hoffeuer ausgerufen wird. Weihnachtlich gemütlich verspricht es denn zwischen Zinnen und Rittersaal zu werden, wenn etwa die Filzerin ihre Kunst zur Schau stellt und Kinder wie Erwachsene ihre selbst gestaltete „wollene Christbaumkugel“ mit nach Hause nehmen können. Aber auch Töpfer Walther, Schmied Wenzel und der Trogschnitzer Reinmar lassen sich an dem Tage nicht nur über die Schulter schauen, sondern laden zum eifrigen Mittun ein. Musikalisch begleiten werden den zweiten Adventssontag die SängerInnen vom Vokalensemble “Les Arts Du Chant e.V.” aus Emmelshausen und beim traditionellen Werfen der magischen Wunschzapfen in die Glut des Feuers wird so mancher fromme und auch weniger fromme Wunsch in den Winterhimmel entsandt…

 

 

Arx Obscura

 

Wer in diesem Jahr die Ehrenburger Kulturkleinodien vermisst hat, findet eine kleine Überraschung im Nikolausstiefel: der bekannte Schauspieler Jürg Löw gibt sich am Dienstag, dem 6.12. ab 19 Uhr die Ehre, deklamiert, rezitiert und geleitet hoch zu Ross und fackelbewehrt in die unterirdischen Gefilde der Ehrenburg. Unter dem Titel „Arx Obscura“ erwartet den geneigten Zuschauer eine literarische Reise durch die dunkle Jahreszeit. Dass es dabei nicht allzu düster auf der „Finsteren Burg“ wird, dafür sorgen sowohl Texte von Georg Kreisler und Robert Gernhardt als auch kleine musikalische Einlagen der Burgspielleute. Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro, eine Voranmeldung ist erbeten.

 

 

Wer die Veranstaltungen besuchen will und noch mehr wissen möchte oder auch ein individuelles und besonderes Weihnachtsgeschenk in Gutscheinform sucht, dem wird telefonisch unter 02605 3077 oder im Internet auf www.ehrenburg.de und www.mittelalterkrimi.de geholfen.

 

   

Heiße Momente an kühlen Tagen

November 15, 2011

Premiere des neuen Dinner-Krimis der Ehrenburg und Brunch am Sonntag

Fast alle sind sie an diesem Freitag und Samstag um 19 Uhr wieder da, die heimlichen Publikumslieblinge vom letzten Jahr: Helmbrecht, der widerliche, um die Burgherrin freiende Kölner Kaufmann, der scharfsinnige Franziskanermönch Bruder Georg, ein komischer Spielmann – und natürlich die biestige Burgherrin Agnes. Der Autor der kriminalen Ehrenburg-Saga dichtete dieses Jahr zur Steigerung des Amüsements aber noch weitere Figuren hinzu: So amüsant wie  gruselig dürfte daher die Magd Elsbeth im Stück wirken – sie beschwört in diesem Vier-Gang-Menü mit Schauspiel auf entrückte Art und Weise die alten Götter, die vor der Christianisierung in unseren Breitengraden angerufen wurden und macht sich der Hexerei verdächtig. Niemand anders als der feine und fiese Inquisitor Freile Ramon Diez de Burgos spricht die ungeheuerlich finstere Anschuldigung aus und zieht den allgemeinen Widerwillen auf sich. Wie verirrte sich ein Inquisitor aus Spanien auf die Ehrenburg? Und welche Rolle spielt die Tante der Burgherrin, Frau Godelint von Wyhl? – Um nichts geringeres als „Das schwarze Amulett“ des biblischen Joseph von Arimathea dreht sich hier aller Ehrgeiz. Bauernschlau, wie er ist, kam der Kölner Kaufmann an diese geheimnisvolle Reliqiue. Mehr darf nicht verraten werden, schließlich soll Überraschung bleiben, wer ermordet wird, wer der Täter ist und wie heiß die im Vier-Gang-Menü servierte Suppe wirklich gegessen wird.

Nachdem alle Ermittler beim Krimi heiße Spuren verfolgt haben, geht es am Sonntagmorgen ab 11 Uhr beim „Ehrenburger Frühgelage“ – neudeutsch Brunch – ebenfalls heiß und musikalisch weiter. Auf dem großen Büfett dampfen Rührei, Würstchen und hausgemachte Frikadellen um die Wette mit heißen Getränken und allem anderen, was das kulinarische Frühstücks- und Mittagessens-Herz begehrt.  Zum Auftakt der Brunch-Reihe jeden Sonntag zwischen 11 und 15 Uhr spielt am 13. November das „Nu-Jazz-Trio“ aus Koblenz milde Bluenotes, gut verdaulichen Be-Bop und berauschenden Swing zum Essen.

Reservierungen für Dinner-Krimi und Frühgelage sind telefonisch unter 02605 3077 oder über die Homepage www.ehrenburg.de zu bekommen.

Gruselig schrilles „Geistermahl“ – Dinnerkomödie auf der Ehrenburg

Oktober 20, 2011

Einmal mehr naht der Zeitpunkt, da ganz besondere Gäste in die uralten Mauern der Ehrenburg bei Brodenbach strömen: Gräfin Elisabeth von Barthory hat für Samstag, den 29. Oktober ab 19 Uhr zur Séance geladen. Auf dem Weg zur Burg mit Fackeln wartende finstere Gesellen stimmen die Ankommenden bestens ein. Schloss Wurdelak – so heißt die Burg beim „Geistermahl“ – wird an dem Abend Schauplatz einer unglaublichen Geschichte rund um auferstehende Geister, aufgeregte Reporter und  melancholisch aufgelegte Untote.

 

Auf dem Schlosshof angekommen verwickelt die mondäne Gastgeberin das gruselfreudige Publikum in eine Geisterbeschwörung der Sonderklasse. „Im Todesbann der dunklen Gräfin“ wird großes Theater im schaurig dekorierten Rittersaal an leckerem Vier-Gang-Menü serviert. Die stilechten Bezeichnungen der einzelnen Gerichte stimmen weiter ein auf die morbiden Geschehnisse, die die Gäste erwarten. „Nach Siebenbürger Rezeptur“ und „Zum Henkersmahle füglich“ machen die exquisiten Gänge Lust auf mehr – und die wird befriedigt: Die detailverliebt in Szene gesetzte Séance bringt dank der „spiritoplasmatischen Geisterbündelungsmaschine“

tatsächlich Wesen ohne Materie in den Rittersaal. Die Geister von Schloss Wurdelak und ihre von Eifersucht, Missgunst und abgrundtiefer Liebe geprägten Beziehungen ziehen den Zuschauer in gleich mehrere vergangene Zeiten – und gänzlich in ihren Bann.

 

Die ganz große Tragik der zentralen Liebes- und Rachegeschichte paart sich hier in unnachahmlicher Weise mit bizarrem Witz. Dafür sorgen die schrillen Figuren, die bereits im letzten Jahr immer wieder für Lachsalven sorgten. Die überkandidelte Gräfin Barthory schließt man schnell ins Herz, besonders aber sorgt der bucklige Diener Igor mit seinem Wachs betropften Kerzenständer in der Hand und seiner monströsen Körpersprache für Erinnerungen an Filmklassiker wie Polanskis „Tanz der Vampire“.  Dass noch ein schwedisches Medium in diesem Kreis der Auserwählten sein ganz eigenes Süppchen kocht und außer Igor viele weitere klassische Gruselfiguren auf überraschende Weise in dem Fünfakter auftauchen, soll das Letzte sein, das über diesen bunten, tatsächlich effektvollen Abend verraten wird.

 

„Geisterfest auf Ehrenburg“ bedeutet traditionell aber auch Erlebnis für die ganze Familie: Am Sonntag, dem 30.10. und Dienstag, den 1.11. laden die bizarr komischen Figuren Oma Gurgula und ihre bucklige Verwandtschaft Kinder und den Rest der Familie zum fröhlich gruseligen Spiel auf die Abenteuerburg. Mäuseschleudern, Totenkopfwerfen und Verscheusslichungswinkel geben den uralten Mauern jeweils von 11 bis 18 Uhr ein ganz besonderes Flair.

 

Wer in die unzähligen Geheimnisse an diesem langen Wochenende eintauchen möchte, besuche die Webseite des Ausnahmeausflugszieles www.ehrenburg.de oder rufe an: 02605 3077. Karten zum „Geistermahl“ sind zum Preis von 69 Euro inkl. Vier-Gang-Menü erhältlich, der Eintritt zum Geisterfest kostet 7 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder.

Juli 28, 2011

Ehrenburger Sommer
Mittelalterlich abenteuerliches Spielprogramm, Schaukampf und Live-Musik am Sonntag

Genau die richtige Mischung aus Entspannung für die Großen und Aktion für die Kleinen erwartet auch an den kommenden Sonntagen die ganze Familie auf der Ehrenburg bei Brodenbach an der Mosel.
Das fesselnde Rätselspiel „Auf den Spuren der Ritter“ mit abendlicher Gewinnauslosung und das Handwerk zum Mitmachen sind es immer wieder, was die jungen und jung gebliebenen Besucher des Ausflugsgeheimtipps Ehrenburg den ganzen Tag unterhält. Ob beim Töpfer in der Werkstattecke oder beim Trogschnitzer auf der Werkbank – jeder darf einmal selbst Geselle beim Meister sein.

Höhepunkt aber ist die verspielte historische Burgerkundung, bei der Burgvogt Gottfried von Pomeranz stets seinen humorvollen und frechen Geist entfaltet. Kein Auge bleibt trocken, wenn Kinder spontan in die Rollen des Burgherrn Friedrich und seiner Frau Agnes schlüpfen dürfen. Spielerisch und mit viel Spaß nähert die Ehrenburg sein Publikum an die sinnliche Epoche des Mittelalters an.

Ähnlich spielerisch unternehmen dies die verschiedenen Ensembles, die sich zum „Ehrenburger Sommer“ die Ehre geben: ob die Spielmänner von „Wildwuchs“, die wilden Weiber von „Filia Irata“ oder die Altmeister vom Duo „Kurtzweyl“ – immer versetzt ihre Kunst das Publikum in ungeahnte Stimmungen, lässt eintauchen in eine andere Zeit. Die Hofküche bietet zu diesem an jedem Sonntag wiederkehrenden kleinen Urlaubstag knackig Frisches, herzhaft Aromatisches oder auch Süßes für jeden Geschmack. Bei kühlen Getränken im schattigen Burghof oder im gemütlichen Rittersaal lässt sich der Wochenanfang spielend leicht noch etwas aufschieben. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Ehrenburg www.ehrenburg.de oder unter der Telefonnummer 02605 3077.

Ehrenburger SOmmer im Juli 2011

Juli 13, 2011

Voll von Anmut – frei von Staub

Schöne Frauen und stattliche Spielmänner beim Ehrenburger Sommer

Den etwas anderen Ausflugstipp für die ganze Familie mit kleinen Genießern und unternehmungslustigen Aktiven gibt es derzeit an Sonntagen zwischen 11 und 18 Uhr auf der Ehrenburg zu entdecken. Der humorige Zweikampf zweier Ritter hoch oben auf der Bastion fesselt nun seit zwei Wochen das Publikum. In dem schwungvollen Possenspiel streiten zwei tolpatschige Kämpfer um das „Schöne Käthchen“, eine junge Müllerstochter aus dem Ehrbachtal. In spontan entbrannter Liebe und erbittertem Konkurrenzkampf bringen sie das Publikum zum Lachen und den greisen Vater des liebreizenden Geschöpfes zur Verzweiflung. Kleine Anspielungen an berühmte Kampfszenen der Historie führen durch die kind- und erwachsenengerechte Geschichte hin zu einem überraschenden Ende. Ende ist nach dieser Vorstellung beim Ehrenburger Sommer aber lange noch nicht. In der Unterburg locken Spiel und Handwerk, leichte Sommerküche und kühle Getränke.

Zum entspannten Urlaubstag mit Festivalstimmung macht aber erst die Musik im Burghof die Stunden auf der Ehrenburg: Wildwuchs, zwei hochgewachsene Spielmannen haben es sich mit Drehleier, Dudelsäcken und Trommel zum Ziel gesetzt, alte Musik staubfrei und vergnüglich auf die Bühne zu bringen. Auf Marktplätzen wie in Kirchen versetzen ihre mal verspielten, mal beschwörend schwingenden Klänge mit und ohne Gesang in ungeahnte Stimmungen. Eintauchen in eine ganz andere Zeit fällt hier nicht schwer, wenn die Rede oder der Sang von ungeschlachten Pfaffen, holden Mägdlein aber auch der zeitlosen Sehnsucht nach dem Paradies ist.

Und einmal mehr erfüllen Anmut und Liebreiz gegen Ende des sommerlichen Festtages die uralten Mauern: wenn nämlich die Weinmajestäten aus Brodenbach die Sieger des allsonntäglich stattfindenden Rätselspieles ehren.

Mehr Informationen zum „Ehrenburger Sommer“ gibt es auf der Webseite www.ehrenburg.de oder unter der Telefonnummer 02605 3077. Mehr zum Musikensemble Wildwuchs findet man unter www.wildwuchs.de.

„Heia Walpurgis!“ auf der Ehrenburg – Spiel und Wettbewerb beim Hexenfest

April 27, 2011

Nach dem traditionellen Osterauftakt lässt das nächste Familienhighlight der Ehrenburg nicht lange auf sich warten. Das Hexenfest am Sonntag, dem 1. Mai von 11 bis 18 Uhr hält für Kinder allen Alters Besonderes bereit. Mit den scheußlichen Hofhexen Heiltrude Grabensalb, Luzia Nebelfuß und Trulla Chaota spielen sich die einzigartigen Ehrenburger Spiele besonders spannend. Das viel geübte „Mäuseschleudern“ und der beliebte Verscheußlichungswinkel mit den schrillen Hexenweibern wird dieses Jahr durch den kauzigen Burgarchivar Reinhold von Mettmann mit seinen frechen Sprüchen ergänzt. Dank der kunstvollen Gesichtsverscheußlichung in allen Farben darf jeder, der will, Hexe oder Zauberer, Elfe oder Gnom werden.

Neu im Spiel ist der große Wettbewerb im Fratzenschneiden – wer die spektakulärste Grimasse schneidet, bekommt von der strengen Fratzenjury einen Preis aus der Schatztruhe verliehen. Einen Preis verdient hätten auch die Musiker beim diesjährigen Hexenfest. Denn auch das Duo „Myhlsteyn“ hat sein Spiel ganz in den Dienst der Zauberei und Magie gestellt. Ihre besonderen Instrumente wurden verhext und geben nun die absonderlichsten Töne von sich. Man lasse sich überraschen.

Wenn an diesem Tage so gänzlich alle Sinne verzaubert werden, dürfen auch die Geschmacksknospen nicht vernachlässigt werden. Küchenmeister Friedrich-Hermann und sein Gehilfe Hermann-Friedrich schwingen magisch die Kelle für immer neue Varianten ihrer ganz bodenständigen aber um so zauberhafteren Kochkunst und präsentieren zudem – erstmalig in der Neuzeit – herrlich duftende Flammkuchen aus dem alten Backofen im Burghof.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage der Abenteuerburg oder rufen an: www.ehrenburg.de, 02605 3077.

Februar 23, 2011

Vor 850 Jahren, genauer am 1. September 1161, signierte und besiegelte Kaiser Friedrich I. eine Urkunde, die die Besitzverhältinsse des „castrum eremberch“ regelte. Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten findet bereits am 12. März 2011 ein offizieller Festakt statt und eröffnet damit ein Jubiläumsjahr mit vielen kulturellen Höhepunkten

Zu vorgerückter Stunde am 12. März öffnet sich das Burgtor für alle Gäste:

Die weltberühmten „Mainzer Hofsänger“ besingen unser Jubiläum aus vollen Kehlen im Rittersaal der Ehrenburg. Von Andrew Lloyd Webbers „Memories“ bis zu „Dancing Queen“ von Abba bietet der Chor, der schon lange nicht mehr nur ein Markenzeichen der Mainzer Fastnacht ist, eine bunte Vielfalt „gesungener Lebensfreude“, wie ihr Motto lautet. Beginn des Konzertes ist um 18 Uhr, Erlöse fließen in dringend notwendige Sanierungsarbeiten im Bereich der Vorburg.

Sichern Sie sich ab Ende Januar Karten für den ersten Höhepunkt des Jubiläumsjahres zu 12, ermäßigt 10 Euro – z.B. bei der Buchhandlung Reuffel in Koblenz, der Tourist-Information in Boppard oder dem Baumarkt Röhrig in Treis-Karden. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten auch unter: kontakt@ehrenburg.de

Das Gespenst von Canterville spukt auf der Ehrenburg

Januar 26, 2011
Achim Brock erzählt Das Gespenst von Canterville

Achim Brock auf der Ehrenburg

Hollywood-Schauspieler Achim Brock erzählt am Freitag, 11. Februar aus Oscar Wildes rührender Geschichte über einen melancholischen Geist.

 

Um 19 Uhr verwandelt sich die Ehrenburg zum Spukschloss und ihr Rittersaal zur Bühne des berühmten Gespenstes, das nicht aufhören kann, zu geistern, meisterlich dargestellt vom Düsseldorfer Achim Brock. Lange wird der Schauspieler vielleicht nicht mehr in Deutschland zu bewundern sein. Immer öfter klopft Hollywood an seine Tür und engagiert ihn vom Fleck weg. Zuletzt war der vom Land Nordrhein-Westfalen aus einer Stiftung geförderte Mime in „Children Of Wax“ zu sehen. Auf der Ehrenburg schlüpft er nun erzählend oder vielmehr, wie die Presse schrieb, „wirbelnd, gestikulierend, kokettierend, stolzierend und kämpfend“, in die Rolle des berühmten Gespenstes. Brocks, wie er sagt, „Gestalt gewordenen Kindheitserinnerungen“ rund um das Gespenst von Canterville berühren ihn noch immer. Am meisten finde er sich in dem Geist wieder, wenn dieser beklagt, dass die Hoch-Zeiten seines legendären Spukens längst vorüber sind. Leidenschaftlich reißt Brock in den jämmerlichen wie lächerlichen und urkomischen Posen des eitlen Dämons sein Publikum mit und rührte es sogar schon zu Tränen.

Zwei Stunden lang wird am Abend des 11. Februar durch den Rittersaal gespukt. Wen es trotz Mitgefühl für die Hauptfigur der Geschichte noch hungert, kann diesem irdischen Gefühl mit Spezereien aus der Burgküche in der Pause gerecht werden. Kartenreservierungen sind unter der Telefonnummer 02605 3077 möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.ehrenburg.de

„Das Erbe des Burggrafen“ sorgte für jubelnden Applaus

Dezember 15, 2010

Brodenbach. Gleich sieben Mal mussten sie sich vor ihrem begeisterten Publikum verbeugen, die Schauspieler von der Ehrenburg. Das Menütheaterstück „Das Erbe des Burggrafen“ mit seinen urkomischen und bizarren Figuren schaffte es am Samstag einmal mehr, mittelalterlich bedrückende Spannung herauf zu beschwören und trotzdem beinahe minütlich für Lacher zu sorgen. Viele der rund 75 Zuschauer brachten sich – angeleitet durch den ermittelnden Franziskanermönch Georg – tatkräftig bei der Überführung des Mörders ein.

Die Geschichte um die wohlhabende Erbin der Burg packte die etwa 25- bis 70- jährigen Gäste auch dank des überzeugenden Schauspiels.

Eingerahmt von viergängigem Menü, Live-Musik und Ritterkampf an der Festtafel wurde das finstere aber sinnliche Mittelalter geschmackvoll und hintergründig herauf beschworen. Schon vor dem Stück sah sich das vom Wald her einzeln eintreffende Publikum stilecht im verschneiten Burghof empfangen.

Eine bucklige Magd öffnete leise schimpfend das Tor und machte sogleich düster wirkende Anspielungen über dräuendes Unglück und schreckliche Zeiten, die nun anbrechen würden. Eh man sich versah, war man Teil der Geschichte. Anlass für die Versammlung der eigentlich neuzeitlichen, hier aber schnell veradelten Gäste ist die Verteilung des burggräflichen Nachlasses. Burggraf Heinrich ist in der Schlacht gefallen und niemand weiß, wie sein Erbe genau verteilt wird. Diese Informationen waren den meisten bereits vor dem Stück von der Webseite des Mittelalterkrimis bekannt.

Im Folgenden wurden die Gäste vom Herrschaftstisch am Ende der großen Tafel im Rittersaal begrüßt. Dank der Hinweise des kauzigen Kölner Kaufmanns Helmbrecht von Nippes wusste jeder schnell, dass man selbst auch an der „Tafel der Erbschleicher“ Platz genommen hatte.

Jegliche Verwicklungen des Publikums fanden in diesem Stück dezent und geschmackvoll statt. Wer es nicht provozierte, wurde nicht vorgeführt. Wer es hingegen etwas interaktiver mochte, wurde besonders von dem schlagfertigen Darsteller Karl Großer alias Helmbrecht mit Witz und Kontra ins Zentrum der Aufmerksamkeit gezogen. Der Mörder ward schließlich gefunden, das Erbe indes noch nicht verteilt. So machte der Stückautor und Darsteller des „Bruder Georg“ Harald Peinzke nach den zahlreichen Vorhängen auf die Fortsetzung der Geschichte im Herbst des nächsten Jahres aufmerksam: „Das schwarze Amulett“ wird am 11.11.2011 auf der Ehrenburg uraufgeführt.

Noch eine gute Stunde verweilten die meisten „Erbschleicher“ bei Wein und Kaffee im Rittersaal. Auf dem Weg in die verschneite Nacht hinaus verewigten sich einige im ledernen Gästebuch mit Sätzen wie „Wir kommen auf jeden Fall wieder.“ oder „Helmbrecht, you are the best!“

Viele nutzten die Möglichkeit, Weihnachts-Gutscheine für die nächsten Vorstellungen zu erstehen oder diverse Ehrenburger Liköre und Brände zu verkosten, den die Darstellerin der Witwe nach dem Stück selbst kredenzte.

 

Karten für „Das Erbe des Burggrafen“ sind noch für den 21. Januar, den 18. und 19. Februar sowie den 18. und 19. März 2011 über www.mittelalterkrimi.de zu buchen.

Drei Geschenkideen: Gutscheine zum Weihnachtsfest

Dezember 1, 2010

Erlauben Sie uns, Sie auf das Gutscheinprogramm der Ehrenburg aufmerksam zu machen, denn – um mit Veronika Poth zu sprechen – der Heilige Abend kommt schneller, als wie man denkt! Vom exklusiven mittelalterlichen Dinner-Krimi „Das Erbe des Burggrafen“ (der von Januar bis März 2011 noch sechs Mal aufgeführt wird) über unsere beliebte „Höfische Tafeley“ (von April bis Oktober je einmal im Monat zu erleben) bis zu einer „Nacht im Mittelalter“ (sprich einer Übernachtung in unseren Kemenaten für zwei Personen mit leckerem Vier-Gang-Menü in der Wächterstube) bieten wir Ihnen eine vielfältige Auswahl von garantiert freudigen Überraschungen für Ihre Lieben….

Preise und weitere Informationen zum Gutscheinprogramm auf unserer Homepage.


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